Eldrim

Da schreibe ich in meinem letzten Beitrag über das neue Album von Heilung noch, dass man bei der Vielzahl an Bands mit paganen Themen schwer den Überblick behalten könne und ich es daher in meinem Blog bei meinen persönlichen Perlen belassen würde, da stoße ich auf Eldrim. Eine neue Perle. Da mir die Musik so gut gefällt, musste ich nun direkt den zweiten Musik-Beitrag schreiben, die Götter wollen es offenbar so.

Cover zu Eldrims „Kvile“

In diesem kleinen Beitrag geht es also um die norwegische Viking- / Mittelalter-Folk Band Eldrim. Wobei es sich laut Aussage der Band eigentlich um zwei Bands in einer handelt, denn zum einen ist man mit akustischen Darbietungen auf Wikinger- und Mittelaltermärkten unterwegs und zum anderen spielt man Konzerte, bei denen auch Verstärker zum Einsatz kommen. Bemerkenswert ist auch, dass die Gruppe, bestehend aus Hilde Midtgaard, Jon Levi Pedersen, Thomas Hallberg und Espen Winther, ihre Instrumente selber baut. Funde und Überlieferungen bilden hierfür ihre Vorlagen.
Die selbst komponierte Musik kann man nun seit dem 9. Juni auf dem ersten Album „Kvile“ bewundern. Den wunderschönen Song „Attergangar“ gab es bereits im März 2018 zu bewundern und zum kostenlosen Download. Er handelt vom verlorenen Geist einer Wikingerin und einer Völva, die versucht, sie zurück auf die andere Seite zu führen.

 

„We are now in the process of making our own music, trying to compose music
to sound the way we imagine the music our viking ancestors listened to and sounded.“

-Eldrim

 

Die Band beschreibt ihr Erstlingswerk „Kvile“ als Konzeptalbum, auf dem man tausend Jahre, auf einer Reise durch Sehnsucht, Liebe, Krankheit, Verlust, Verzweiflung und die Unsicherheit darüber, was nach diesem Leben kommen wird, zurückversetzt wird. Die 10 Lieder des Albums schaffen es mit ihrem Harmonien, den schönen Gesängen und Rhythmen durchaus, eine Reise in die Vergangenheit anzutreten oder einfach nur zu träumen und sich fallen zu lassen. Schön ist auch, dass für neun der zehn Songs die Songtexte (leider nur auf norwegisch) zur Verfügung stehen, was (nach Übersetzung) dem Verständnis für die Musikstücke sicherlich entgegen kommt. Mit einer Gesamtspielzeit von einer ca. 35 Minuten ist das Album zwar etwas kürzer, der Qualität der Songs aber tut dies keinen Abbruch. Auf der Bandcamp-Seite der Gruppe kann übrigens das gesamte Album kostenlos angehört und natürlich auch als Download gekauft werden.


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