Musik: Forndom

Forndom ist ein Projekt von Ludvig Swärd aus Schweden, das sich der rituellen Musik verschrieben hat. Bisher sind zwei Alben erschienen:

Dauðra Dura (2015)
Flykt (2016)

Die Musik wird auf verschiedenen klassischen Instrumenten gespielt (Jouhikko, etc.) aber auch Computertechnik kommt im Hintergrund zu Stimmungszwecken zum Einsatz. Die Musik ist sphärisch, rituell und auch melancholisch. Sie hilft, sich fallen lassen zu können und sich gedanklich zu fokussieren. Sei es beim Blot oder einfach nur beim Abschalten und Regenerieren. Zumindest ist das bei mir der Fall. Für mich ist forndom ohnehin, neben Wardruna, das Flaggschiff der rituellen, nordischen Musik und ich bin sehr froh, dass Ludvig mir einst schrieb: “I will never stop.” Dass er sich an diese Aussage hält, bemerkt man daran, dass die Arbeiten für das nächste Album jetzt im April 2017 beginnen werden. Diesmal sollen, im Gegensatz zu den ersten beiden Alben, ausschließlich echte Instrumente zum Einsatz kommen. Ludvig schrieb mir dazu, dass er die “alten Stücke” nur mit ziemlichem Aufwand live spielen kann (daran scheitere u.a. auch mal ein Auftritt in Deutschland) und dass sie dafür eigentlich auch nicht gemacht worden seien. Offenbar ist er selbst vom Erfolg seiner Musik etwas überrascht worden. Die neuen Stücke sollen nun aber jene Live-Auftritte einfacher machen und ich bin wirklich sehr gespannt auf das neue Material, da ich Forndom sehr mag und wirklich oft höre.
Albumcover Flykt

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Verwandte Beiträge

Beginne damit, deinen Suchbegriff oben einzugeben und drücke Enter für die Suche. Drücke ESC, um abzubrechen.

Zurück nach oben