Haustblot 2018

Das Äquinoktium, die sogenannte Herbsttagundnachtgleiche, fand dieses Jahr am Sonntag, den 23. September statt. Der perfekte Zeitpunkt für unser Haustblot. Dieser Tag steht für den kalendarischen oder auch astronomischen Herbstanfang. Nach meteorologischer Definition beginnt der Herbst ja bereits am 1. September. Die Tage werden nun also zügig kürzer, die Temperaturen sinken und Bäume, Sträucher und Pflanzen beginnen mit ihren wundervollen Farbenspielen. Für mich ist der Herbst ohnehin die schönste Jahreszeit. Egal, ob sonnig und warm, nass-kalt verregnet oder mystisch nebelig: Diese Jahreszeit verzaubert mich immer wieder mit ihren Stimmungen, Farben und vor allem mit ihren Gerüchen und Düften.

Zu Beginn dieser Zeit ist es Sitte, den Göttern zu danken. Unsere Ahnen dankten auf diese Weise vor allem für eine gute Ernte. Auch wir haben für unser gutes Leben gedankt und dafür Äpfel, Apfelsaft und Bier geopfert. Üblicherweise werden zu diesem Anlass vornehmlich Gottheiten wie z.B. Frey, Thor und Iduna angerufen. Götter also, die einen starken Bezug zur Ernte haben. Bei uns war es diesmal mit Wodan/Odin, Thor, Frigg und Heimdall jedoch etwas anders. Grundsätzlich laden wir zu Beginn aber natürlich alle Gottheiten, Wesen des Ortes und Ahnen dazu ein, uns beim Blot beizuwohnen und mit uns zu sein. In ruhiger Stimmung, mit Ein- und Ausklang durch Musik von Seidlaeti, hatten wir so ein schönes, würdevolles Opferfest, das den Göttern, Wesen und Ahnen hoffentlich gerecht wurde.

 

Haustblot Opfer-Altar
Haustblot Opfer-Altar

 

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