Haustblot 2019

Dieses Jahr findet die Herbsttagundnachtgleiche an einem Montag statt und da wir das schöne Wetter, die Zeit und die Ruhe eines freien Tages nutzen wollten, hielten wir unser Haustblot (Herbstopfer) bereits am Sonntagabend ab. Der kalendarische oder auch astronomische Herbstanfang ist für mich immer eine besonders schöne Zeit. Als Herbstkind freue ich mich auf die kühler werdenden Tage, den Duft und das Farbenspiel der Bäume. Ich habe mich dazu mal an einem Gedicht versucht, das ihr hier nachlesen könnt.
Dieses Jahr fehlt mir die Herbststimmung derzeit allerdings noch etwas, da es mitunter noch gute 20 Grad warm ist und die Bäume aufgrund der Trockenheit des Sommers früh angefangen haben, sich von ihren „durstigen“ Blättern zu trennen. Dennoch steht der Herbst natürlich noch größtenteils bevor und dies war Anlass, den Göttern, Wesen und Ahnen zu danken und zu gedenken.

Zu Beginn dieser Zeit ist das Sitte. Unsere Ahnen dankten auf diese Weise vor allem für eine gute Ernte. Auch wir haben für unser gutes Leben gedankt, für Freundschaft, Liebe und Frieden.  Auch bei diesen Dingen muss man sähen und darf am Ende hoffentlich „ernten“. Dafür gaben wir Lavendel, Äpfel, Apfelsaft und Bier. Auch das Sonnenrad, das ich zum Mitsommer-Blot gebastelt hatte, opferten wir. Wir riefen Odin, Thor, Heimdall, Freya, Frigg und Loki an und baten sie, uns mit ihren Fähigkeiten zu inspirieren, zu unterstützen und uns stets nahe zu sein. Natürlich luden wir aber alle Gottheiten, Wesen des Ortes und Ahnen dazu ein, uns beim Blot beizuwohnen und mit uns zu sein.

Am Ende wurde das Opfer dem Feuer übergeben und den Göttern, Wesen und Ahnen hoffentlich gerecht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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