Haustblòt 2021

Der Sommer neigt sich dem Ende, es wird früher dunkel und abends auch deutlich kälter. Morgens ziehen Nebelschwaden über das Land und man stellt unweigerlich fest, dass der wunderbare Herbst, den ich so liebe, Einzug hält. Ein Gedicht, das ich dem dem Herbst einmal gewidmet habe, könnt ihr übrigens >>hier<< finden. Passend zur diesjährigen Herbsttagundnachtgleiche am 22. September sammelten wir schöne Dinge, die wir den Göttern, Wesen und Ahnen bei unsrem Haustblòt opfern wollten. Schöne Blüten aus unserer Blühwiese für Insekten, frische Äpfel, Bier und Eistee sollten es am Ende sein. Gemeinsam riefen wir die Götter an, luden die Wesen des Ortes ein und bedachten natürlich auch die Ahnen. Wir riefen Freyr, Thor, Odin, Frigg, Tyr und Eira an und dankten für das vergleichsweise gute Jahr trotz Pandemie. Wir baten um Schutz, Gesundheit, Frieden, Harmonie, Gerechtigkeit und um gute Ernte für unsere Arbeit. Den Ahnen gedachten wir zum Ende des Blòts und gönnten ihnen eine Extra-Runde Bier.

Es war ein schönes, inniges Opfer im Kreise der Familie bei herrlich sonnigem Spätsommer/Herbst-Wetter. So soll es sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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